Sabaydee Tipps: Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Zürichs – Teil 4

Die Bahnhofsstrasse Zürich – Shoppingmeile von Weltruf

Die Züricher Bahnhofstrasse ist knapp 1,5 Kilometer lang. Sie führt vom Bürkliplatz am Ufer des Zürichsees zum Hauptbahnhof Zürich und umschliesst dabei bogenförmig die historische Altstadt.

  • Der kleinere Teil der Strasse vom See bis zum Paradeplatz heisst Obere Bahnhofstrasse.
  • Der längere Teil vom Paradeplatz zum Bahnhof Untere Bahnhofstrasse.

Am Paradeplatz, den die Bahnhofstrasse durchschneidet liegen neben Banken, Anwaltskanzleien und Kunstgalerien auch das berühmte Hotel Savoy Baur en Ville und die alteingesessene Konfisserie Sprüngli, wo es die herrlichsten Schweizer Schokolade-und Pralinenkreationen zu kaufen gibt.

Die teuersten Einkaufsstrassen der Welt!

Die bekannteste Strasse Zürichs zählt mit zu den exklusivsten und teuersten Einkaufsstrassen der Welt. Fast alle grossen Modedesigner haben hier ihre Geschäfte, die bekannten Juwelier-und Uhrengeschäfte, die Parfümerien, Hut- und Taschen- Boutiquen drängen sich nebeneinander, es gibt jede Menge grosse Kaufhäuser wie Manor, Globus, Coop und Jelmoli, Banken wie die Schweizer Nationalbank und die Kredit Suisse und mehrere Nobelhotels.

Grösstenteils ist die Bahnhofsstrasse Fussgängerzone, oder zumindest stark verkehrsberuhigt, so das man hier sehr schön bummeln und die Auslagen der Luxusgeschäfte in aller Ruhe betrachten kann.
Natürlich kann man mit dem nötigen Kleingeld hier auch sehr gut shoppen.

Nicht verpassen: Sechseläuten, Street Parade

Gleichzeitig ist die Bahnhofstrasse auch deshalb bekannt, weil sie ein Teil des in jedem Frühjahr abgehaltenen sogenannten Sechseläuten ist.

Dabei handelt es sich um ein grosses Fest mit einem Umzug der Züricher Zünfte mit ihren Uniformen und Trachten, mit Pferden und Wagen und einer grossen Menge Publikum. Er führt durch die Bahnhofstrasse und endet mit der Verbrennung der Böög, einer riesigen Schneemannfigur, auf dem Sechseläutenplatz. Mit dieser Zeremonie wird in diesem Teil der Schweiz der Winter vertrieben.

Auch die Street Parade, eine der Love Parade ähnliche Technopartyn führt durch einen Teil der Bahnhofstrasse. In der Vorweihnachtszeit sind alle Auslagen weihnachtlich gestaltet und die gesamte Strasse mit bunten Lichtern geschmückt, die in mehreren Lagen quer über die gesamte Strassenbreite hängen und eine schöne Stimmung verbreiten.

Der Hauptbahnhof Zürich – ein Tor zur Schweiz

Der grösste Schweizer Bahnhof ShopVille-Zürich Hauptbahnhof

Der Züricher Hauptbahnhof ist einer der ältesten Bahnhöfe der Schweiz und noch dazu der grösste.

Er zählt sogar zu den am meisten frequentierten Bahnhöfen Europas, gerade weil er ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt auch im internationalen Zugverkehr mit Deutschland, Italien, Österreich und Frankreich ist.

Heute hat der Bahnhof 26 Gleise. Davon sind 16 oberirdische in der Bahnhofshalle und 10 unterirdische, die hauptsächlich von der S-Bahn oder der Regionalbahn genutzt werden. Trotz seiner Grösse ist der Bahnhof sehr übersichtlich und perfekt organisiert.

Hier findet jeder Reisende seinen Anschluss. Auffällig ist auch die Sauberkeit der gesamten Bahnanlage.

Stil der Neorenaissance

Die riesige 24 Meter hohe, im Stil der Neorenaissance erbaute Bahnhofshalle, ist eine Welt für sich. Hier befinden sich nicht nur die Gleise und die Ticketschalter, sondern viele grössere und kleinere Geschäfte, Restaurants und Imbissstände.

In der Hallenmitte finden viele unterschiedliche Grossveranstaltungen statt. So gaben hier zum Beispiel:

  • Konzert von die New York Philharmoniker
  • Es gab die Veranstaltung „Zürich tanzt“
  • Sogar ein Weldrekord Versuch im Fondue-Essen.

Im HB hat jeden Saison mehr als ein Fest!

Jedes Jahr wird ausserdem ein riesiges Oktoberfest mit allem was dazugehört, im Bahnhof gefeiert. Im Advent wird aus einem Teil der Bahnhofshalle ein riesiger Christkindelmarkt mit mehr als 100 Ständen, an denen die Bahnhofsbesucher nicht nur Glühwein, Punsch und Tee trinken und Süsses und Salziges essen, sondern auch hübsche Weihnachtsgeschenke für ihre Lieben kaufen können.

Das Herzstück des weihnachtlichen Marktes ist ein über 15 Meter hoher Weihnachtsbaum, der mit glitzernden Svarowskisteinen geschmückt ist. Aber auch der Sport findet im Hauptbahnhof statt. So gibt es hier häufig ein Public Viewing bei grossen Sportveranstaltungen aber auch Handball- und Beach-Volleyball-Turniere. An jedem Mittwoch gibt es ausserdem einen Wochenmarkt mit einem grossen Angebot an regionalen Gemüse und hausgemachten schweizerischen Delikatessen.

ShopVille: ein Einkaufszentrum die 365 Tagen im Jahr von früh morgens bis spät abends geöffnet.

Unter der Bahnhofshalle liegt neben verschiedenen Gleisabgängen ShopVille, ein Labyrinth aus Ladenpassagen mit über 180 Geschäften und vielen Restaurants. Hier kann man die Einkäufe erledigen, zum Friseur oder zur Kosmetik gehen, Reisen buchen und sich durch Speisen und Getränke aus aller Welt schlämmen.

Der weg zu uns:

Altstadtbummel in Zürich – sehenswürdigkeiten nähe bahnhof – stadtrundfahrten

Zu jedem Zürich-Besuch gehört unbedingt ein ausgedehnter Bummel durch die historische Altstadt. Sie liegt rechts und links des Flusses Limmat, das linke Flussufer wurde früher als Kleine oder Mindere Stadt bezeichnet.

Hier liegt auch die Schipfe, der älteste Stadtteil Zürichs. Heute stehen hier hauptsächlich liebevoll restaurierte Häuser aus dem 17. und 18.Jahrhundert und machen das Quartier zum beliebtesten Fotomotiv vom Zürich-Besuchern. Ein weiteres Wahrzeichen links der Limmat ist die Kirche des ehemaligen Benediktinerkloster Fraumünster, eine von vier Altstadtkirchen.

Nur ein paar Schritte weit entfernt befindet sich das historische Zunfthaus zur Meisen, ein sehr hübscher barocker Stadtpalast, in dem sich heute die Porzellan-und Fayencen-Sammlung des Schweizer Nationalmuseums befindet. Ausserdem liegt hier das Stadthaus Zürich, der Sitz des Bürgermeisters und der wichtigsten kommunalen Ämter.

Dörfli oder Niederdorf?

Der rechts der Limmat liegende Teil der Altstadt hiess früher Grosse oder Mehrere Stadt, heute kurz Dörfli oder Niederdorf genannt.

Dieser Stadtteil ist bekannt für seine zahlreichen Läden und urigen Gaststätten.

Hier liegt auch das historische Rathaus der Stadt, heute hauptsächlich Sitz des Kantonsrates des Kanton Zürich. Es ist ein repräsentativer Bau im Stil der Spät-Renaissance und des Barocks, der freistehend über den Fluss gebaut wurde. Es existiert sogar ein besonderer Eingang, der nur vom Boot aus zu erreichen ist. Direkt am rechten Flussufer verläuft der Limmatquai, die absolute Flaniermeile Zürichs.

Hier befinden sich viele alte Zunfthäuser und das Grossmünster, eine evangelisch reformierte Kirche. Sie ist die Keimzelle der schweizerischen Reformation. Hier wirkte Ulrich Zwingli, der grosse Schweizer Reformator und Zeitgenosse Martin Luthers Sie ist mit ihren weithin sichtbaren Doppeltürmen das eigentliche Wahrzeichen der Stadt Zürich. Die heute noch vorhandenen Teile der alten Kirche stammen aus dem 12,Jahrhundert, aber wahrscheinlich stand hier schon im 8.Jahrhundert ein Gotteshaus.

Eine Oase der Ruhe inmitten der quirligen ZH Stadt

Es gilt als Grablege von zwei Züricher Stadtheiligen, Felix und Regula, die der Sage nach in der Stadt den Märtyrertod erlitten haben sollen. Nachdem sie enthauptet wurden, sollen die beiden Geschwister wieder aufgestanden sein und ihre eigenen Köpfe über 40 Schritte weit einen Hügel hinauf getragen haben, so sie sie niederlegten. An dieser Stelle wurden sie begraben und genau dort später das Grossmünster errichtet.

An der Hinrichtungsstätte selbst wurde etwa um das Jahr 1000 über dem Richtstein eine weitere kleine Kirche errichtet, die Wasserkirche. Sehr sehenswert ist auch der Lindenhof. Er bildet zusammen mit dem Rathaus den ältesten Teil Zürichs und wurde vermutlich schon in der Keltenzeit besiedelt.

Bei Ausgrabungen wurden auch Überreste römischer Bauten gefunden. Im Mittelalter gab es auf dem Hügel Lindenhof eine Kaiserpfalz.

Heute ist Zürichs ältester Platz eine öffentliche Grünanlage mit mehr als 100 Linden, schattigen Rasenplätzen und gemütlichen Bänken. Man kann hier wunderbar entspannen aber auch Schach spielen, Konzerte hören und einfach nur die tolle Aussicht geniessen.

Der nur zu Fuss und über enge Altstadtgassen erreichbare Platz ist eine Oase der Ruhe inmitten der quirligen Stadt.

Sabaydee Tipps: Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Zürichs – Teil 1

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